Als Fotograf bin ich ständig auf der Suche nach Werkzeugen, die meine Arbeit erleichtern, ohne die Bildqualität zu beeinträchtigen. Die Osmo Pocket Serie von DJI hat hier einen Standard gesetzt, der für meinen Workflow mittlerweile unverzichtbar ist. Nachdem ich lange Zeit die Osmo Pocket 3 genutzt habe, steht nun die neue Osmo Pocket 4 auf meinem Schreibtisch. In diesem Artikel zeige ich Dir aus meiner persönlichen Sicht, warum diese kleine Gimbal-Kamera so besonders ist und ob sich das Upgrade für Dich wirklich lohnt.
Warum überhaupt eine Gimbal-Kamera im Taschenformat?
Bevor wir in die technischen Details einsteigen, sollten wir klären, warum die Pocket-Serie für mich so faszinierend ist. Im Gegensatz zu einem Smartphone, das die Stabilisierung meist softwareseitig löst, bietet die Osmo Pocket eine echte mechanische 3-Achsen-Stabilisierung. Das Ergebnis ist ein organischer, kinoreifer Look, den Du aus freier Hand sonst nur mit deutlich größerem Equipment erreichst.
Mein Tipp: Wenn Du viel in Bewegung filmst oder Interviews führst, ist die physische Stabilisierung eines Gimbals jeder digitalen Korrektur überlegen, da sie keine unnatürlichen Artefakte im Bild erzeugt.
Die wichtigsten Neuerungen: Osmo Pocket 4 vs. Pocket 3
Obwohl die Gehäuseform fast identisch geblieben ist, hat DJI unter der Haube massiv nachgebessert. Hier sind die für mich entscheidenden Unterschiede:
1. Der Sensor und die Bildqualität
Beide Kameras nutzen einen 1-Zoll-CMOS-Sensor. Doch die Pocket 4 verwendet nun einen sogenannten „Stacked Sensor“. Das führt zu einem Dynamikumfang von 14 Blendenstufen (im Vergleich zu etwa 12.7 bei der Pocket 3).
- Pocket 4: 10-Bit D-Log für maximale Flexibilität in meiner Nachbearbeitung.
- Pocket 3: D-Log M / HLG.
2. Slow Motion auf neuem Niveau
Für meine Arbeit mit Zeitlupen ist die Pocket 4 ein gewaltiger Sprung. Während die Pocket 3 bei 4K/120fps endete, schafft die Pocket 4 nun beeindruckende 4K mit bis zu 240fps. Das ermöglicht eine achtfache Zeitlupe in voller Ultra-HD-Auflösung.
3. Interner Speicher – Endlich!
Einer meiner größten Kritikpunkte an der Pocket 3 war die absolute Abhängigkeit von microSD-Karten. Die Osmo Pocket 4 verfügt nun über 107 GB schnellen internen Speicher.
Mein Tipp: Der interne Speicher ist nicht nur ein Backup, falls Du Deine SD-Karte vergisst. Mit einer Übertragungsrate von bis zu 800 MB/s via USB 3.1 ist das Auslesen der Daten an meinem Rechner deutlich schneller als über die meisten Kartenleser.
4. Akkulaufzeit und Display
Das Display der Pocket 4 ist mit 1.000 Nits deutlich heller als das der Pocket 3 (700 Nits), was mir die Beurteilung des Bildes bei direkter Sonneneinstrahlung massiv verbessert. Zudem wurde die Akkulaufzeit bei 1080p-Aufnahmen von ca. 166 Minuten auf bis zu 240 Minuten gesteigert.
Technische Daten im direkten Vergleich
| Feature |
Osmo Pocket 3 |
Osmo Pocket 4 |
| Sensor |
1″ CMOS |
1″ Stacked CMOS |
| Fotoauflösung |
9,4 MP |
37 MP |
| Video Max. |
4K / 120fps |
4K / 240fps |
| Dynamikumfang |
~12.7 Blenden |
14 Blenden |
| Interner Speicher |
Nein |
107 GB |
| Display Helligkeit |
700 Nits |
1.000 Nits |
| Tracking |
ActiveTrack 6.0 |
ActiveTrack 7.0 |
Meine Workflow-Vorteile als Fotograf
Die neue ActiveTrack 7.0 Technologie nutzt KI-gestützte Algorithmen, um Motive noch präziser zu verfolgen – selbst wenn sie kurzzeitig verdeckt werden. Für mich als Fotograf ist zudem die gestiegene Fotoauflösung von 37 Megapixeln ein echtes Argument. Die Pocket 3 war mit ihren 9,4 Megapixeln eher eine reine Videokamera. Die Pocket 4 setze ich nun in vielen Situationen als vollwertige Zweitkamera für hochwertige Standbilder ein.
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Lohnt sich das Upgrade?
Wenn Du die Osmo Pocket 3 bereits besitzt, ist der Wechsel kein absolutes Muss, sofern Du nicht auf extreme Zeitlupen oder den erweiterten Dynamikumfang angewiesen bist.
Solltest Du jedoch:
- Viel bei hellem Sonnenlicht arbeiten (Display-Helligkeit).
- Oft vergessen, Deine SD-Karten zu leeren (interner Speicher).
- Professionelles Color Grading betreiben (14 Blenden Dynamik).
…dann ist die Osmo Pocket 4 meiner Meinung nach die derzeit beste Kompaktkamera auf dem Markt.
Weiterführende Links und Quellen:
24 Apr. 2026
DJI Osmo Pocket 4 im Test: Lohnt sich der Wechsel von der Pocket 3?
Als Fotograf bin ich ständig auf der Suche nach Werkzeugen, die meine Arbeit erleichtern, ohne die Bildqualität zu beeinträchtigen. Die Osmo Pocket Serie von DJI hat hier einen Standard gesetzt, der für meinen Workflow mittlerweile unverzichtbar ist. Nachdem ich lange Zeit die Osmo Pocket 3 genutzt habe, steht nun die neue Osmo Pocket 4 auf meinem Schreibtisch. In diesem Artikel zeige ich Dir aus meiner persönlichen Sicht, warum diese kleine Gimbal-Kamera so besonders ist und ob sich das Upgrade für Dich wirklich lohnt.
Inhalt
Warum überhaupt eine Gimbal-Kamera im Taschenformat?
Bevor wir in die technischen Details einsteigen, sollten wir klären, warum die Pocket-Serie für mich so faszinierend ist. Im Gegensatz zu einem Smartphone, das die Stabilisierung meist softwareseitig löst, bietet die Osmo Pocket eine echte mechanische 3-Achsen-Stabilisierung. Das Ergebnis ist ein organischer, kinoreifer Look, den Du aus freier Hand sonst nur mit deutlich größerem Equipment erreichst.
Mein Tipp: Wenn Du viel in Bewegung filmst oder Interviews führst, ist die physische Stabilisierung eines Gimbals jeder digitalen Korrektur überlegen, da sie keine unnatürlichen Artefakte im Bild erzeugt.
Die wichtigsten Neuerungen: Osmo Pocket 4 vs. Pocket 3
Obwohl die Gehäuseform fast identisch geblieben ist, hat DJI unter der Haube massiv nachgebessert. Hier sind die für mich entscheidenden Unterschiede:
1. Der Sensor und die Bildqualität
Beide Kameras nutzen einen 1-Zoll-CMOS-Sensor. Doch die Pocket 4 verwendet nun einen sogenannten „Stacked Sensor“. Das führt zu einem Dynamikumfang von 14 Blendenstufen (im Vergleich zu etwa 12.7 bei der Pocket 3).
2. Slow Motion auf neuem Niveau
Für meine Arbeit mit Zeitlupen ist die Pocket 4 ein gewaltiger Sprung. Während die Pocket 3 bei 4K/120fps endete, schafft die Pocket 4 nun beeindruckende 4K mit bis zu 240fps. Das ermöglicht eine achtfache Zeitlupe in voller Ultra-HD-Auflösung.
3. Interner Speicher – Endlich!
Einer meiner größten Kritikpunkte an der Pocket 3 war die absolute Abhängigkeit von microSD-Karten. Die Osmo Pocket 4 verfügt nun über 107 GB schnellen internen Speicher.
Mein Tipp: Der interne Speicher ist nicht nur ein Backup, falls Du Deine SD-Karte vergisst. Mit einer Übertragungsrate von bis zu 800 MB/s via USB 3.1 ist das Auslesen der Daten an meinem Rechner deutlich schneller als über die meisten Kartenleser.
4. Akkulaufzeit und Display
Das Display der Pocket 4 ist mit 1.000 Nits deutlich heller als das der Pocket 3 (700 Nits), was mir die Beurteilung des Bildes bei direkter Sonneneinstrahlung massiv verbessert. Zudem wurde die Akkulaufzeit bei 1080p-Aufnahmen von ca. 166 Minuten auf bis zu 240 Minuten gesteigert.
Technische Daten im direkten Vergleich
Meine Workflow-Vorteile als Fotograf
Die neue ActiveTrack 7.0 Technologie nutzt KI-gestützte Algorithmen, um Motive noch präziser zu verfolgen – selbst wenn sie kurzzeitig verdeckt werden. Für mich als Fotograf ist zudem die gestiegene Fotoauflösung von 37 Megapixeln ein echtes Argument. Die Pocket 3 war mit ihren 9,4 Megapixeln eher eine reine Videokamera. Die Pocket 4 setze ich nun in vielen Situationen als vollwertige Zweitkamera für hochwertige Standbilder ein.
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Wenn Du die Osmo Pocket 3 bereits besitzt, ist der Wechsel kein absolutes Muss, sofern Du nicht auf extreme Zeitlupen oder den erweiterten Dynamikumfang angewiesen bist.
Solltest Du jedoch:
…dann ist die Osmo Pocket 4 meiner Meinung nach die derzeit beste Kompaktkamera auf dem Markt.
Weiterführende Links und Quellen: