{"id":32662,"date":"2009-09-10T23:01:31","date_gmt":"2009-09-10T21:01:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.xtramp.de\/wp\/?p=32662"},"modified":"2015-02-10T14:04:52","modified_gmt":"2015-02-10T12:04:52","slug":"donnerstag-10-09-2009-otta-trollstigen-skei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/xtramp.de\/wp\/donnerstag-10-09-2009-otta-trollstigen-skei\/","title":{"rendered":"Donnerstag, 10.09.2009 Otta &#8211; Trollstigen &#8211; Skei"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Auch heute bin ich schon um 6:30 wach. Diesmal liegt es eher an der gef\u00fchlten K\u00e4lte. Ich liege wie gewohnt mit freiem Oberk\u00f6rper im Schlafsack und gerade die Arme sind dabei oft drau\u00dfen. Die kleine Heizung, die ich angemacht habe, vermag es nicht wirklich, den Raum warm zu machen.<br \/>\nAm R\u00fcckweg von der Toilette schaue ich auf den Fahrradtacho an der XT: +6 Grad zeigt der an, bei wolkenlosem Himmel &#8211; es wird Herbst. Zur\u00fcck in der Hytter merke ich dann doch einen Unterschied zu drau\u00dfen. Auch diesmal besteht mein Fr\u00fchst\u00fcck aus Tee und M\u00fcsliriegel, w\u00e4hrend ich auf der Karte die Route f\u00fcr heute ansehe. Ich habe so ein kleines, wei\u00dfes Str\u00e4\u00dfchen auf der Karte gefunden. Wenn das fahrbar w\u00e4re, w\u00fcrde ich Strecke abk\u00fcrzen, was zwar zeitlich keinen Vorteil bringt, Mein Endurowandern-Herz aber um einiges h\u00f6her schlagen l\u00e4sst.<br \/>\nAm Ortseingang von\u00a0<em><a title=\"Vaga\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%A5g%C3%A5\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">V\u00e5g\u00e5mo<\/a><\/em> befindet sich eine Tankstelle, wo ich die XT f\u00fcr 120 NOK volltanke. W\u00e4hrend mein Navi hartn\u00e4ckig an der <em>15<\/em> kleben bleibt, suche ich nach dem kleinen Str\u00e4\u00dfchen. Wie immer in solchen Situationen verlasse ich mich auf mein Bauchgefg\u00fchl und biege mitten im Ort links ab. Die Stra\u00dfe f\u00fchrt \u00fcber einen Berg und schon nach kurzer Zeit wechselt der Stra\u00dfenbelag von Asphalt zu Schotter. Ziemlich festgefahren mit kurzen Wellblechpisten in den Kurven. Endlich mal wieder Schotter unter den Stollen, es macht irre Spa\u00df, ich fahre im Stehen mit einem 360 Grad Ginsen im Gesicht und schreie mein Gl\u00fcck gegen den Wind. Die Piste gabelt sich ein paarmal, Wegweiser gibt es nicht. .<br \/>\nAls ich eine Mautstelle erreiche, verr\u00e4t ein Kontrollblick in die Karte, dass ich den falschen Weg genommen habe &#8211; hier w\u00fcrde ich wieder zum Ausganspunkt von gestern kommen. Macht nix, der Fahrspa\u00df war es wert. Ich drehe um und finden den richtigen Abzweig. Hier steht ein Bagger nebst LKW und hat die H\u00e4lfte der Stra\u00dfe weggebaggert. Kein Wunder, dass ich daran vorbeigezogen bin.<br \/>\nDie Beiden lassen mich vorbei, knapp 500m weiter muss ich dann wieder stehen bleiben. Auch dieser Weg ist mautpflichtig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Bezahlen erfolgt nach einem einfachen, aber genialen System: Man holt eine Art \u00dcberweisungstr\u00e4ger aus einer Box und f\u00fcllt diesen aus. Datum, Kennzeichen und Nationalit\u00e4t wird gefragt. Ebenso der zu zahlende Betrag. In meinem Fall sind das 20 NOK, wie ich auf einer Tafel nebenan lesen kann. Das Deckblatt rei\u00dft man anschlie\u00dfend ab und nimmt es mit. Der Durchschlag ist auf ein Kuvert geklebt, in das man die Mautgeb\u00fchr steckt, um diesen dann verschlossen in eine Art Briefkasten zu werfen. Wird man unterwegs aufgehalten, dann zeigt man das K\u00e4rtchen vor. Die Ranger notieren sich die Daten und vergleichen es dann mit den Umschl\u00e4gen im der Box am Eingang. Wenn dort keiner vorhanden ist, drohen heftige Bu\u00dfgelder.<br \/>\nWenn ich mir \u00fcberlege, dass ich letztens beim Gro\u00dfglockner 18 Euro bezahlt habe, dann ist die Stra\u00dfe hier mit 2,70 Euro preiswert. Weil nur geschottert macht sie auf jeden Fall riesigen Spa\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich genie\u00dfe den Schotter und den herrlichen Fernblick. Hinter einer Kurve sitzt ein Fuchs beim Sonnenbad, f\u00fchlt sich durch mich gest\u00f6rt und fl\u00fcchtet ins Unterholz. M\u00f6glicherweise habe ich ihm das Leben gerettet, denn um die n\u00e4chste Kurve kommt ein Norweger im VW-Bus, als w\u00e4re der Teuifel hinter ihm her. Was ich die n\u00e4chsten 50 Kilometer zu sehen bekomme, l\u00e4sst sich nicht in Worte fassen. Selbst auf den Fotos kann man diese Eindr\u00fccke nur marginal festhalten. Ich bereue keinen Augenblick lang, diese Piste der Asphaltstra\u00dfe vorgezogen zu haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich am Ende der Stra\u00dfe ankomme, will mein Navi nach rechts, ich wei\u00df aber, dass ich nach links muss. Wenig sp\u00e4ter gibt das Navi nach und korrigiert, weist \u00fcber einen schmalen Pfad die Richtung zur <em>E136<\/em>. Diesmal gebe ich nach, stelle aber im Nachinein fest, dass ich noch ein ganzes St\u00fcck mehr Schotter h\u00e4tte fahren k\u00f6nnen.<br \/>\nAb hier befinde ich mich auf bekanntem Terrain, wenn es auch \u00fcber auch \u00fcber 20 Jahre her ist, dass ich zum letzten Mal hier war. In <em><a title=\"Lesjaverk\" href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Lesjaverk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lesjaverk<\/a><\/em> statte ich der bekanntesten Norwegischen Eisenbahnbr\u00fccke einen Besuch ab, bis <em><a title=\"Lesjaskog\" href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Lesjaskog\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lesjaskog<\/a><\/em> begleitet mich der <a title=\"Lesjaskog Vatnet\" href=\"https:\/\/www.google.de\/maps\/place\/Lesjaskogsvatnet,+Lesja,+Norwegen\/@62.2072991,8.4536953,13z\/data=!3m1!4b1!4m2!3m1!1s0x46148adafbfd602f:0x87db8d640dac45fb\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Lesjakogs Vatnet<\/em><\/a> auf der linken Seite. Ein Fluss, der hier ein St\u00fcck weit zum See wird, mit kristallklarem, gr\u00fcnen Wasser, in dem sich die Berge spiegeln. Der Einzige See in ganz Norwegen mit zwei Abfl\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kurz nach <em>Overdalen<\/em> windet sich die Stra\u00dfe eng zwischen\u00a0<span class=\"st\"><em>D\u00f8nttinden<\/em><\/span> (1676) und <em>Fossatjellet<\/em> (1783) durch; ich muss unweigerlich an die Szene aus &#8218;Herr der Ringe&#8216; denken, wo die Gef\u00e4hrten mit Paddelbooten zwischen zwei riesigen Statuen durchfahren. Einige Kilometer sp\u00e4ter erreiche ich in Bronnsletta den n\u00f6rdlichsten Punkt meiner diesj\u00e4hrigen Tour.<br \/>\nHier biege ich zu einem &#8211; weit \u00fcber Norwegen hinaus &#8211; bekanntem Highlight ab: Dem <a title=\"Trollstigen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Trollstigen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Trollstigen<\/a>, bzw. Trollveggen.<\/p>\n<div class=\"textbox\">\n<div class=\"textbox_title\">Trollstigen<\/div>\n<div class=\"textbox_inhalt\">\n<p>Der<em> Trollstigen (norwegisch f\u00fcr Trollleiter)<\/em> ist eine der bekanntesten Touristen-Strecken in Norwegen, etwa 20 km s\u00fcdlich von \u00c5ndalsnes.<br \/>\nSeinen besonderen Reiz hat der Trollstigen innerhalb der zahlreichen anderen Serpentinenstrecken in Norwegen nicht nur aufgrund seiner Lage inmitten rauher Landschaft mit den drei umgebenden Bergen Bispen (Bischof), Kongen (K\u00f6nig) und Dronninga (K\u00f6nigin), letzerer mit 1.701 m H\u00f6he. Auch der zwischen den Serpentinen hinabst\u00fcrzende Stigfossens, ein gro\u00dfer Waserfall, macht die Auf- oder Abfahrt zu einem besonderen Erlebnis, wenn man auf etwa der H\u00e4lfte der Passh\u00f6he auf einer Br\u00fccke den Fall \u00fcberquert, dessen maximale Fallh\u00f6he 320 m betr\u00e4gt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ganz bewusst m\u00f6chte ich diesen Pass diesmal von Nord nach S\u00fcd durchfahren, so steigert sich die Szenerie zunehmend. Erst geht es lange durch ein schmales Tal, welches sich die Stra\u00dfe mit einem Fluss teilt, der rechter Hand entgegen kommt. Dann steht man urpl\u00f6tzlich vor einer Felswand, von der rechts und links ein Wasserfall donnert. Ein paar Striche im Zickzack deuten den Stra\u00dfenverlauf an. Doch diese zeigen nur einen kleinen Teil, erst beim Hochfahren \u00f6ffnet sich die Stra\u00dfe nach und nach dem Blick. Als ich zum letzten Mal hier war, war es noch eine Schotterstra\u00dfe, eine Holzbr\u00fccke f\u00fchrte \u00fcber den Wasserfall. Vom ehemaligen Schotterweg ist nur mehr eine Gerade und eine Kehre im unteren Teil \u00fcbrig, aber nichtz mehr befahrbar. Der Rest ist asphaltiert. Kurz nach der Br\u00fccke weist ein Pfeil auf einen &#8218;Wanderweg&#8216; hin, der sich bei n\u00e4herer Betrachtung als Eisenkettenbewehrter Pfad darstellt, die \u00fcber den Fels den Hang hinunter f\u00fchrt. Wahrscheinlich werden hier ahnungslose Wanderer den Trollen geopfert \ud83d\ude09<br \/>\nNoch etliche Kehren macht die Stra\u00dfe, ehe man das Plateau erreicht. Dort wird eifrig gebaut &#8211; was genau l\u00e4sst sich noch nicht erahnen. Die Sehensw\u00fcrdigkeit &#8218;<em>Trollstigen<\/em>&#8218; f\u00e4llt wohl dem Kommerz zum Opfer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weiter geht es in sanftem auf und ab \u00fcber eine Hochebene, ges\u00e4umt von Bergspitzen und \u00fcbers\u00e4\u00e4t mit Felsbl\u00f6cken und Seen, bevor es wieder talw\u00e4rts geht &#8211; nach <em>Sylte<\/em> an den <em>Norddalsfjord<\/em>. Hier biege ich rechts ab nach <em>Linge<\/em>, wo ich mit der F\u00e4hre nach <em>Eisdalen<\/em> \u00fcbersetzen will. Beim Warten auf die F\u00e4hre stelle ich fest, dass sich der Himmel langsam zuzieht. Eiogentlich hatte ich auf einen ganz regenfreien Tag gehofft. Der F\u00e4hrmann verlangt 40 NOK, ich bin das einzige Motorrad an Bord. Ein deutsches Auto, der sich vordr\u00e4ngeln wollte, darf erst als letzter drauf. Die Bordwand der F\u00e4hre ist so hoch, dass man nicht dar\u00fcber schauen kann. Mein Motorrad mag ich nicht alleine lassen, weil ich Bedenken habe, dass der Seitenst\u00e4nder dem Seegang nicht gewachsen ist. Die \u00dcberfahrt dauert 10 Minuten. Obwohl ich an der Seite geparkt wurde, werde ich bei der Ausfahrt an der Position eingef\u00fcgt, an der ich in der Warteschlange stand.<br \/>\nVon <em>Eisdalen<\/em> aus steigt der Weg stetig an, bis ich nach knapp 20km am Abbruch zum <em>Geirangerfjord<\/em> stehe.<br \/>\nDie ersten Tropfen fallen, ich ziehe vorsichtshalber das Regenzeug an, bevor ich mich an die Abfahrt mache. Den Ausblick kenne ich schon, aber dennoch nimmt er mir den Atem. Unten steht die F\u00e4hre zur Abfahrt bereit, die bis nach <em>Hellesylt<\/em> ans andere Ende des Fjordes f\u00e4hrt. Das wollte ich eigentlich machen, weil es aber gerade heftig zu regnen beginnt, spare ich mir das Geld f\u00fcrs n\u00e4chste Mal.<br \/>\nVon <em>Geiranger<\/em> aus windet sich dei Stra\u00dfe in Serpentinen den Berg hinauf, \u00fcberquert eine Hochebene, bevor sie sich in <em>Dalsnibba<\/em> ein weiteres Mal in die H\u00f6he schraubt. Die kleine Mautstra\u00dfe auf den <em>Dalsnibba<\/em> spare ich mir ebenso &#8211; eh keine Sicht und Regen obendrein.<br \/>\nEinige Kilometer weiter st\u00f6\u00dft die <em>63<\/em> auf die <em>15<\/em>, die ich gestern schon unter den R\u00e4dern hatte. Ich will ja nach Westen, also biege ich diesmal rechts ab. Nach 500m bereits der erste Tunnel, dem in kurzen Abst\u00e4nden weitere folgen. Es ist bereits 18:00 Uhr &#8211; Zeit, nach einer Unterkunft zu suchen. In <em>Nesje<\/em> ist die Rezeption nicht mehr besetzt, einige folgende sind auch schon finster. Kurz nach <em>Dispen<\/em> werde ich auf einem Bauernhof f\u00fcndig, der an die 10 Hytter aufgestellt hat, allesamt mit der Veranda zum <em>Stryne-Vatnet<\/em>, einem gro\u00dfen See mit Bergkulisse im Hintergrund. W\u00e4hrend ich auf der Veranda eine Suppe koche, ernten die Kinder des Hauses einen Apfelbaum ab.<br \/>\nvon 07:30 bis 18:45 war ich heute unterwegs und habe dabei 317 Kilometer zur\u00fcckgelegt. Den gr\u00f6\u00dften Teil bei Sonnenschein. Dennoch bin ich tropfnass und froh, nicht im Zelt schlafen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Koordinaten der Hytter:\u00a061\u00b056&#8217;20.7&#8243;N 6\u00b057&#8217;81.0&#8243;E<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[mappress mapid=&#8220;10&#8243;]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch heute bin ich schon um 6:30 wach. Diesmal liegt es eher an der gef\u00fchlten K\u00e4lte. Ich liege wie gewohnt mit freiem Oberk\u00f6rper im Schlafsack und gerade die Arme sind dabei oft drau\u00dfen. 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